Bundesnetzwerk „Schule für alle“

Leitlinien – Stand 14.3.2016

Alle gesellschaftlichen Bereiche tragen gemeinsam Verantwortung für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Schule.

Das Netzwerk „Schule für alle“ ist ein multiprofessioneller, bundesweit aktiver offener Zusammenschluss von Akteur/-innen, die sich system- sowie parteiübergreifend in einer bildungs- und sozialpolitischen Bewegung für eine Schule für alle in Deutschland engagieren.

Eine Schule für alle ist eine inklusive Schule mit individuellem Lernkonzept. Sie ist vielfältiger Lern- und Lebensraum für alle Schüler/-innen. Sie nimmt jedes Kind auf und an und geht auf seine individuellen Bedürfnisse ein. In dieser Schule lernt jedes Kind nach seinem individuellen Lernplan. Sitzenbleiben und Ab- und Umschulen gehören nicht zum Schulprogramm.

Inklusion im Bildungsbereich bedeutet, dass allen Menschen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale zu entfalten, unabhängig von der Herkunft, der religiösen oder politischen Anschauungen, des Geschlechts, besonderen Lernbedürfnissen, oder sozialen und ökonomischen Voraussetzungen.

Inklusive Bildung beachtet die verschiedenen Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Gewährleistet wird dies durch verstärkte Partizipation sowohl an Lernprozessen, Kultur und Gemeinwesen, als auch durch eine konsequente Reduktion von Exklusion in der Bildung. Dazu bedarf es Veränderungen in den Inhalten, Ansätzen, Konzepten, Strukturen und Strategien im Bildungswesen.

Ziele des Netzwerkes sind:

  • Strukturen schaffen, um die Potenziale von engagierten Menschen aus den verschiedenen Handlungsfeldern zu bündeln.
  • Ganzheitliche Bildung, Erziehung und Betreuung in einer Schule für alle gemeinsam politisch vorantreiben.
  • Inklusive Konzepte einer Pädagogik der Vielfalt, die Schüler/-innen in den Mittelpunkt stellen, in die Breite tragen.
  • Bewusstseinsbildung: Vielfalt ist Normalität und bedeutet gegenseitige Bereicherung.
  • Haltungen ändern: Überwindung/Abschaffung von Exklusion/Selektion
  • Eltern als Partner mit politischem Einfluss gewinnen und stärken.
  • Schulentwicklungsprozesse initiieren und unterstützen.

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