Jetzt Einfluss nehmen auf die Ausrichtung des Nationalen Bildungsrates!

„Transparenz, Qualität und Vergleichbarkeit“ sind die Schlagworte, mit denen die neue Regierung das Bildungswesen verbessern will. Ein neu gegründeter Bildungsrat soll auf Grundlage der empirischen Bildungs- und Wissenschaftsforschung Vorschläge für die zukünftigen Ziele und Entwicklungen im Bildungswesen vorlegen und die Zusammenarbeit der beteiligten politischen Ebenen fördern.

Aus Sicht der Schul- und Sozialpädagogik fehlt jedoch ein klares Bekenntnis zur Umsetzung von Inklusion und Bildungsgerechtigkeit. Bereits vor der Regierungsbildung haben namhafte Pädagog(inn)en und Wissenschaftler/-innen eine Petition für Bildungsgerechtigkeit ins Leben gerufen. Sie fordern, dass mit der Einrichtung eines Bildungsrates in einer gemeinsamen gesellschaftlichen und politischen Anstrengung Lösungsvorschläge für die zugrundeliegenden Probleme gemacht werden, die für die auch nach PISA anhaltende Bildungsungerechtigkeit verantwortlich sind.

Die Petition wurde inzwischen von über 6000 Personen und Verbänden unterschrieben, u. a. von IN VIA Deutschland. Am 28.5.18 wurde sie an den Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin, die Bildungsministerin, die Familienministerin, den Arbeitsminister, die Kultusminister/-innen, die Presse u. a. verschickt. Noch kann diese Initiative durch weitere Unterschriften bestärkt werden, noch können Forderungen und Anliegen von so vielen Institutionen als möglich laut werden. IN VIA Deutschland wird das im Rahmen des Projektes „Schule für alle“ tun. Versuchen wir JETZT Einfluss zu nehmen, jede/r mit ihren/seinen Möglichkeiten!

Gisela Braun, Projektleiterin „Schule für alle“
IN VIA Deutschland e. V.